#unserplan: Zukunft aktiv mitgestalten

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Zukunft aktiv mitgestalten: #unserplan vorgestellt

PRESSEINFORMATION. 01.06.2021

Nachhaltiges und ganzheitliches Zukunftsbild für Vorarlberg: #unserplan vorgestellt

Feldkirch/Dornbirn. Die Junge Wirtschaft Vorarlberg präsentierte am 1. Juni 2021 #unserplan. Damit soll ein nachhaltiges und ganzheitliches Zukunftsbild für die Mitglieder und die nächste Generation an Unternehmerinnen und Unternehmer geschaffen werden. #unserplan wurde gemeinsam mit der Universität St. Gallen entwickelt und besteht aus den vier Bereichen „Talent“, „Relevanz“, „Ressourcen“ und „Weitblick“.

Die letzten Monate haben vieles verändert – vor allem aber sind bestehende Schwachstellen im Wirtschafts-, Bildungs- und Sozialsystem deutlich zu Tage getreten. Die Junge Wirtschaft Vorarlberg sieht sich daher als Interessenvertretung der jungen Unternehmer*innen-Generation in der Verantwortung: Ziel ist es, die Zukunft aktiv mitgestalten, die Stärke des Vorarlberger Jungunternehmertums zu nutzen und Teil der Lösung sein. In diesem Sinne hat die Junge Wirtschaft Vorarlberg gemeinsam mit der Universität St. Gallen #unserplan entwickelt. Dieser Plan wurde am 1. Juni der Öffentlichkeit vorgestellt und skizziert ein nachhaltiges und ganzheitliches Zukunftsbild für Vorarlberg. In vier Teilbereichen – „Talent“, „Relevanz“, „Ressourcen“ und „Weitblick“ – wurden aktuelle gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen identifiziert und mögliche Lösungswege erarbeitet. Auch konkrete Projekte sind bereits in Umsetzung beziehungsweise in Planung. „Mit #unserplan wollen und werden wir aktiv ein neues Zukunftsbild schaffen – für uns, unsere Mitglieder und die nächste Generation“, erklärt Verena Eugster, Landesvorsitzende der Jungen Wirtschaft Vorarlberg und Geschäftsführerin W3 Marketing GmbH und ergänzt weiter: „So soll der Vorarlberger Wirtschaftsraum langfristig gestärkt werden.“

 

 

Talente entdecken und fördern

Ziel des ersten Themenfeldes „Talent“ ist es, bei der kommenden Generation Lust auf das Unternehmertum zu wecken. Ein starres und veraltetes Bildungssystem in Österreich bringt nicht den idealen Nährboden, um entsprechende Neugierde auszulösen und das unternehmerische Denken zu fördern. Das zeigt auch der Nachwuchsmangel in Vorarlberg. Zum Teil gibt es leider auch fehlende Berührungspunkte der Vorarlberger Jugend mit dem Unternehmertum. Das soll mit #unserplan geändert werden: „Die nächste Generation steht schon in den Startlöchern“, so Olivia Strolz, Vorstandsmitglied der Jungen Wirtschaft Vorarlberg und Geschäftsführerin Strolz GmbH und ergänzt: „Gemeinsam werden wir

gezielt junge Talente fördern und unterstützen.“ Ziel ist es, Gründungen aus dem schulischen Umfeld zu fördern, etwa dadurch, dass man den Schülerinnen und Schülern Einblick in den Alltag von Unternehmerinnen und Unternehmern bietet. Ein Beispiel dafür ist das geplante Projekt „Chef für einen Tag“: Schülerinnen und Schüler oder Studentinnen und Studenten dürfen dabei das Unternehmersein praxisnah kennenlernen. Sie übernehmen sozusagen einen Tag den Chefsessel bei Mitgliedsbetrieben der Jungen Wirtschaft oder anderen interessierten Unternehmen und dürfen auch komplett selbstständig Entscheidungen treffen. So wird Unternehmertum für sie richtig erlebbar.

Relevanz von Social Entrepreneurship aufzeigen

Ziel des Themenfeldes „Relevanz“ ist es, dass Nachhaltigkeit als gelebte Unternehmensrealität verankert wird. Social Entrepreneurship – also das unternehmerische Denken und Handeln zum Wohle der Gesellschaft – soll sich als wirtschaftlich attraktive Unternehmensform etablieren. „In der Praxis hat sich das nämlich noch nicht durchgesetzt. Oft mangelt es an echter Menschlichkeit und Unternehmen verstecken sich hinter „Pseudo-Werten“, so Tim Mittelberger, Vorstandsmitglied der Jungen Wirtschaft Vorarlberg und Geschäftsführer Dorfelektriker Mittelberger GmbH und ergänzt: „#unserplan will die Systemrelevanz von Social Entrepreneurship aufzeigen und Bewusstsein für die Notwendigkeit von Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft schaffen. In Zukunft werden wir dann hoffentlich unter „unternehmen“ verstehen, soziale Verantwortung, ökologische Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit unter einen Hut zu bringen.“ Dazu ist als erstes Projekt „Eintauchen! Unternehmensaudit“ geplant: Mitglieder der Jungen Wirtschaft besichtigen dabei ausgewählte Mitgliederbetriebe. Sie sehen sich dort Prozessabläufe an und hinterfragen aktiv was sie sehen. Der Fokus liegt dabei auf ökologischen und sozialen Aspekten. Dadurch bekommt die Unternehmerin oder der Unternehmer wichtigen Input wie Lösungsvorschläge für Herausforderungen und auch die Mitglieder können über den eigenen Tellerrand blicken und erfahren, wie in anderen Betrieben gearbeitet wird.

Ressourcen flexibler und effizienter nutzen

Ziel des Themenfeldes „Ressourcen“ ist es, die vorhandenen Ressourcen in Österreich und Europa flexibler und effizienter einsetzen zu können. Es geht dabei um zeitgerechte Führungsmodelle, attraktive Arbeitsplätze, Chancengerechtigkeit auf allen Ebenen und sinnstiftende Arbeit als Standard. „Es braucht mehr Flexibilität für mehr

Schlagkraft in Österreich und in Europa“, so Maximilian Lehner, Vorstandsmitglied der Jungen Wirtschaft Vorarlberg und Geschäftsführer der IMA Schelling Group. „Mit #unserplan sollen alternative Führungs- und Arbeitsmodelle vorgestellt, die notwendige Vereinbarkeit von Beruf & Familie verdeutlicht, die Bedeutung von sinnstiftender Arbeit aufgezeigt und ein Bewusstsein für Chancengerechtigkeit geschaffen werden“, erklärt Lehner. Derzeit gibt es konkret bereits eine Arbeitsgruppe von Unternehmen, die neue Führungsmodelle entwickeln. In einer Runde von Interessierten erarbeitet die Junge Wirtschaft, welche Bereiche adaptiert beziehungsweise weiterentwickelt werden müssen.

Mit Weitblick über den Tellerrand

Ziel des Themenfeldes „Weitblick“ ist es, Verständnis für das große Ganze zu schaffen: Wer sich weiterentwickeln will, muss über den Tellerrand blicken können und mit Mut langfristige Ziele verfolgen. „In der digitalen und ökologischen Revolution geht es vor allem darum, verstärkt global und vernetzt zu denken, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben“, so René Jauk, Vorstandsmitglied der Jungen Wirtschaft Vorarlberg und Geschäftsführer der Bau Power Group. Gute Beispiele sind NEOM 2040 und Dubai 2040. Hier geht es unter anderem um die klimaneutrale Stadt als Vision. #unserplan stellt die Frage, was Vorarlberg auch aus solchen Projekten lernen kann. Dazu werden Expertinnen und Experten aus Dubai und Saudi-Arabien nach Vorarlberg eingeladen. Gemeinsam wird erarbeitet, was sich für das Land ableiten lässt und relevant ist. Weitere Veranstaltungen dieser Art sollen dann folgen.

 

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#unserplan im Überblick – mehr Infos zu den einzelnen Themenfeldern findest du auf der Seite #unserplan hier auf der Website – oder direkt über das Headermenü.