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Verantwortung übernehmen, Zukunft gestalten – Fabian Kinzl im Gespräch

Fabian Kinzl denkt Anlagenbau nicht nur technisch, sondern unternehmerisch. Im Interview erzählt er, warum kein Projekt dem anderen gleicht, welche Rolle KI im Sondermaschinenbau spielt – und wie er künftig als Geschäftsführer die Zukunft von SCHMID aktiv mitgestalten wird.

 

Fabian, du bist als Vertriebsprofi bei SCHMID unterwegs – was reizt dich besonders daran, individuelle Anlagenlösungen an den Markt zu bringen?
Das Schöne an meiner Arbeit ist, dass es nie langweilig und monoton wird – sei es die Planung einer Fördertechnik für Brotgebäck, oder die Angebotslegung für ein Hubwerk welches Aluminiumblöcke mit 80 Tonnen Eigengewicht bewegt oder doch die Auftragsverhandlung einer Anlage für Privatpersonen – es gibt immer einiges zu tun, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und kein Projekt ist gleich wie das vorherige

 

SCHMID steht für „Leidenschaft, Innovation, Sonderlösungen“ – wie erlebst du diese Werte im täglichen Austausch mit Kund*innen?
Der Großteil meiner Kunden haben eine grobe Vorstellung in welche Richtung es gehen soll, die passende Lösung schwebt ihnen aber im Kopf noch nicht vor – genau da kommen wir ins Spiel und finden die passende Lösung für die Aufgabenstellung. Zwischendurch bekomme ich auch einen Anruf vom Kunden: Ich habe folgendes Problem und kann keine „Standard-Produkte“ nehmen bzw. finde ich niemand der mir genau die maßgeschneiderte Lösung planen und realisieren kann

 

Du arbeitest weltweit mit unterschiedlichen Branchen – gibt es ein Kundenprojekt, das dir besonders im Gedächtnis geblieben ist?
Schwierig; es hat jedes Projekt seine Herausforderungen und Hürden – vergessen werde ich wahrscheinlich nie die Projekte an denen ich als Person gewachsen bin; Wenn ich ein Projekt herauspicken müsste, wäre es das größte Einzelprojekt der Firmengeschichte, welches ich seit fast 1,5 Jahren von der ersten Idee bis zur Endabnahme beim Kunden in ca. 9 Monaten begleiten und verantworten darf

 

Welche Rolle spielt der Standort Göfis für dich – und wie wichtig ist es für dich, dass SCHMID ganz lokal agiert und trotzdem international liefert?
Eigentlich hat der Standort Göfis für mich nur eine Rolle gespielt: die Nähe zu meinem Zuhause – ich kann jeden Tag zu Fuß zur Arbeit und muss mich nach einem stressigen Tag nicht noch mit dem Verkehr herumärgern – dadurch kann ich meinen Kopf für die wichtigen Dinge des Lebens freihalten

Gleichzeitig ist für uns das internationale Geschäft unglaublich wichtig – z.B. verhält sich der amerikanische Markt komplett konträr zum europäischen Markt oder dem DACH-Markt. Durch die Internationalität und die Branchenunabhängigkeit sind wir stabil und sicher gegenüber vielen Marktveränderungen abgesichert.

 

Im Vertrieb kommt es stark aufs Netzwerk an – wie schaffst du es, in kurzer Zeit Vertrauen mit neuen Geschäftspartner*innen aufzubauen?
Ich glaube im ersten Moment viel durch meine Empathie und Offenheit. Danach durch unser Team, indem welches unsere Produkte in der versprochenen Qualität abliefert. Durch die Qualität haben wir Kundenbeziehungen, die seit über 40 Jahren bestehen und gleichzeitig werden wir von Kunden an potentielle Interessenten weiter empfohlen – Somit wächst unser Netzwerk kontinuierlich

 

Gibt es im Angesicht sich wandelnder Technologien oder Märkte aktuell eine Herausforderung in deinem Job, die du angehst?
Ja gibt es wie überall – Eines der Hauptthemen ist der Umgang mit KI und wie man dies in eine auf Sondermaschinenbau ausgelegtes KMU sinnvoll und effizient nutzen kann. Zudem natürlich auch wie man ein 40-Mann-Team möglichst effektiv arbeiten lassen kann und wie deren Alltag erleichtert werden kann.

 

Wenn du an die Zukunft bei SCHMID denkst – was möchtest du mitgestalten oder erreichen, sei es in Projekten, Kundenbeziehungen oder im Wachstum?
Ich werde maßgebend die Zukunft der Fa. SCHMID-Anlagenbau gestalten, die strategische Ausrichtung lenken und auch den operativen Alltag gemeinsam mit meinem Geschäftspartner bewältigen – Durch meine Leidenschaft, für den Job und meine Fachkompetenz hat sich die Möglichkeit ergeben, das Unternehmen zu kaufen und gesellschaftlicher Geschäftsführer zu werden.

 

Nenne uns fünf Worte, die dich beschreiben!

Freundlich

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