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Mehr als vier Wände – Kevin Bachmann über Immobilien mit Herz

Für Kevin Bachmann sind Immobilien mehr als Objekte – sie sind Geschichten voller Emotionen.

Im Interview erzählt er, warum beim Kauf oder Verkauf das Bauchgefühl genauso wichtig ist wie Zahlen und Fakten, wie er „smarte Maklerarbeit“ versteht und welche Ziele er für die kommenden Jahre hat.


Kevin, du bist seit 2017 als Immobilienberater bei Immoteam7 aktiv – was fasziniert dich bis heute am meisten daran, für Menschen das passende Zuhause zu finden?

Ich wusste schon immer, dass ich mit Menschen arbeiten möchte. Heute habe ich das große Glück, nicht nur mit Menschen zu arbeiten, sondern sie bei einem der wichtigsten Schritte im Leben zu begleiten – dem Kauf oder Verkauf einer Immobilie.

Was mich dabei immer wieder begeistert, sind die persönlichen Begegnungen und die Gespräche mit ganz unterschiedlichen Charakteren. Ein und dasselbe Objekt kann ganz verschiedene Blickwinkel und Wünsche hervorrufen – jeder bringt seine eigene Geschichte, seine Vorstellungen und Bedürfnisse mit. Genau das macht meinen Beruf so spannend und erfüllend.

Für viele ist es ein einmaliger Moment im Leben – und ich freue mich jedes Mal aufs Neue, mit meiner Erfahrung und meinem Wissen dazu beizutragen, dass daraus ein positives Erlebnis wird, an das man gerne zurückdenkt.


Immoteam7 nennt sich „die smarten Makler“ – wie übersetzt du diesen Anspruch in deinen Arbeitsstil und den täglichen Kundenkontakt?

Haha, gute Frage – aber wir nehmen unseren Leitspruch tatsächlich ernst 😉
Bei uns wird „smart“ nicht nur gesagt, sondern gelebt. Jede Woche tauschen wir uns im Jour Fixe über neue Erkenntnisse, Erfahrungen und Herausforderungen aus. Der regelmäßige Austausch mit Steuerberatern, Notaren, Rechtsanwälten und Handwerkern aus allen möglichen Bereichen sorgt dafür, dass wir fachlich immer am Puls der Zeit bleiben.

Und genau dieses Wissen bringen wir auch in unsere Kundengespräche ein: Sei es bei Fragen zu Steuern, Finanzierung, zu Dienstbarkeiten oder ganz alttäglichen Dingen wie den Kosten für einen neuen Boden, ein modernes Bad oder eine PV-Anlage.

So entsteht am Ende nicht nur eine fundierte Beratung, sondern auch ein gutes Gefühl – und das ist uns genauso wichtig 😊


Du hast eine Ausbildung in „Internationale Geschäftstätigkeiten und Marketing“ an der HAK Feldkirch absolviert – wie hilft dir dieses Know‑how heute im Verkauf und der Beratung?

Ich gebe es ganz offen zu: Ein Musterschüler war ich nie – meine Gedanken waren damals meistens außerhalb des Klassenzimmers unterwegs. 😉

Natürlich ist eine gute schulische Basis wichtig, aber was für mich wirklich zählt, ist die stetige Weiterbildung im eigenen Fachbereich. Gerade in der Immobilienbranche verändert sich viel – wer hier nicht dranbleibt, kann auch keine fundierte Beratung bieten.

Was den Verkauf angeht: Ich bin überzeugt, dass man dafür ein gewisses Talent mitbringen muss. Ein bisschen Empathie, ein gutes Gespür für Menschen und die Freude an Gesprächen – das sind für mich die wichtigsten Zutaten.

Und wenn man seinen Beruf mit Leidenschaft ausübt, merken das auch die Kundinnen und Kunden – und genau das macht am Ende oft den Unterschied. 😊


Immobilienberater zu sein bedeutet nicht nur Vermittlung, sondern auch Einfühlungsvermögen im Kundengespräch. Hast du einen besonders prägnanten Fall, der dich bis heute bewegt?

Das stimmt – der Kauf oder Verkauf einer Immobilie ist fast nie „nur“ eine Transaktion. Meistens stecken viele Emotionen dahinter: die Freude über Nachwuchs, der erste gemeinsame Lebensabschnitt, ein neuer Anfang. Aber manchmal sind es auch schwierige Lebenssituationen wie eine Trennung oder der Verlust eines geliebten Menschen, die den Verkauf notwendig machen.

Ein Moment, der mir besonders in Erinnerung geblieben ist, war ein Hausverkauf im Bregenzerwald. Als sich Käufer und Verkäufer das erste Mal trafen und die Entscheidung, dass fiel, dass das Kaufanbot angenommen wird und dann alle auf einmal zu Tränen gerührt waren. Der Verkäufer – der das Haus, welches ihm nun zu groß wurde und – war erleichtert und dankbar, dass sein Zuhause in gute Hände kommt. Und die Käufer? Überglücklich, endlich einen Ort für ihre gemeinsame Zukunft gefunden zu haben.

Solche Begegnungen zeigen mir immer wieder, dass unser Beruf mehr ist als nur „Immobilien zu vermitteln“. Es sind diese echten Momente, die unseren Job so besonders machen


Ob Wohnungen, Häuser oder Grundstücke – wie gehst du bei der Besichtigung und Präsentation von Immobilien vor, um sie emotional und sachlich gut greifbar zu machen?

Egal ob es die Wohnung um 180.000 oder die Luxusvilla um 2 Mio. ist  – bei jeder Besichtigung ist mir wichtig, dass Interessent:innen nicht nur Fakten mitnehmen, sondern ein wirkliches Gefühl für die Immobilie bekommen. Ich liefere alle relevanten Informationen und erkläre diese so, dass jeder sie versteht. Wir sprechen über die persönlichen Vorstellungen, die Eckdaten der Immobilie, über rechtliche Besonderheiten bis hin zu geplanten, anstehenden oder bereits durchgeführten Sanierungen am jeweiligen Gebäude.

Ich versuche immer, eine gute Balance zu finden: auf der einen Seite die emotionale Ebene, auf der man sich „zuhause fühlen“ möchte – auf der anderen Seite die sachliche Betrachtung, ob das Objekt überhaupt passt. Und manchmal hilft dann auch ein bisschen Vorstellungskraft – da spreche ich dann auch gerne über mögliche Umbauten und die dementsprechenden Kosten.

Am Ende sage ich aber jedem Kunden, dass die Zahlen, Fakten und Lage  noch so gut sein können – wenn das Bauchgefühl nicht stimmt, sollte man lieber weitersuchen. Genau deshalb ist es wichtig, dass man beim Betreten das Gefühl hat: „Hier könnte ich ankommen.“ Wenn dieses Gefühl da ist, lohnt es sich, sich genauer mit einem Kauf zu beschäftigen. Wenn nicht – dann ist es vielleicht einfach nicht die richtige Immobilie – und auch das ist völlig in Ordnung.


Immoteam7 ist fest in Vorarlberg verwurzelt. Was bedeutet dir der regionale Bezug – und wie bringst du zugleich internationale Expertise ins Spiel?

Regionalität hat für mich einen besonders hohen Stellenwert – denn gerade in unserer Branche zählt es, sein Gebiet wirklich zu kennen. Und damit meine ich nicht nur die besten Lagen und die örtliche Infrastruktur, sondern auch die rechtlichen Feinheiten, die sich manchmal schon von Gemeinde zu Gemeinde unterscheiden können.

Deshalb gilt für mich: Ich arbeite dort, wo ich mich auch wirklich auskenne. Und wenn’s dann doch mal „ins Ausland“ geht – wie zum Beispiel nach Tirol 😉 – dann greife ich auf mein bewährtes Netzwerk zurück. Über die Jahre habe ich mir in fast jedem Bundesland kompetente Kooperationspartner aufgebaut – und auch international bin ich mittlerweile gut vernetzt. So kann ich sicherstellen, dass meine Kundinnen und Kunden immer bestens betreut werden.


Wenn du fünf Jahre weiterdenkst: Welche berufliche Entwicklung stellst du dir vor – möchtest du mehr Projekte leiten, neue Märkte erschließen oder dein Netzwerk erweitern?

Mir ist es besonders wichtig, dass wir unseren guten Ruf weiter pflegen – mit ehrlicher, verlässlicher Arbeit, die geschätzt wird.
Ein großes persönliches Ziel für die nächsten 3–5 Jahre: ein bis zwei junge, motivierte Makler:innen ins Boot holen, sie aufzubauen und langfristig als echte Verstärkung in unser Team zu integrieren.

Der Immobilienmarkt in Vorarlberg? Für mich mehr als genug! So abwechslungsreich und vielseitig, dass ich keine weiteren Märkte benötige. Die Vielfalt alleine in Vorarlberg macht diesen Beruf für mich nicht nur zum Job, sondern zu meiner Leidenschaft.

Und auch wenn ich lokal verwurzelt bin, freue ich mich immer über neue Kontakte. Netzwerk erweitern, spannende Partnerschaften knüpfen – ob in Österreich oder darüber hinaus – ich bin immer offen für neue, spannende Persönlichkeiten.


5 Worte die dich beschreiben:

Engagiert

Authentisch

Zielstrebig

Zuverlässig

Empathisch