Fragen an Diego Felipe Proano Chacon
Frage 1: Lieber Felipe, du entwickelst bereits seit 2008 Websites und hast 2018 proton.systems gegründet. Was hat dich damals dazu bewegt, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen?
Antwort 1:
Das war eigentlich eine ganz natürliche Entwicklung. Nach zehn Jahren in der Webentwicklung hatte ich 2018 einfach das starke Bedürfnis, meine eigene Vision von guten Projekten umzusetzen. Ich wusste durch meine Erfahrung sehr genau, worauf es mir bei Code-Qualität und Architektur ankommt, und wollte das selbst in die Hand nehmen. Mit proton.systems habe ich mir dann einfach die Möglichkeit geschaffen, Projekte genau so aufzubauen, wie ich sie für sinnvoll und modern halte. Es war einfach an der Zeit für diesen nächsten Schritt.
Frage 2: Was unterscheidet proton.systems aus deiner Sicht von einer klassischen Webagentur?
Antwort 2:
Was uns sicher unterscheidet, ist unser Anspruch an die Langlebigkeit eines Projekts. Wir bauen keine Seiten, die nach zwei, drei Jahren plötzlich nicht mehr updatebar sind. Bei vielen klassischen Agenturen sieht man oft Konstrukte, gerade bei WordPress oder komplexen React-Setups, die so viele Abhängigkeiten haben, dass sich irgendwann niemand mehr traut, auf „Update“ zu klicken. Wir gehen da einen anderen Weg. Wir programmieren sehr sauber und achten darauf, dass die technologische Basis zukunftsfähig bleibt. Der Kunde bekommt bei uns eine Plattform, die nicht nur heute gut aussieht, sondern auch in ein paar Jahren noch technisch einwandfrei funktioniert.
Frage 3: Welche Projekte passen besonders gut zu proton.systems und wo liegen eure größten Stärken?
Antwort 3:
Am besten passen zu uns Unternehmen, die individuelle Webseiten und smarte Weblösungen brauchen. Unsere größte Stärke liegt darin, dass wir genau verstehen, was ein Unternehmen im Alltag wirklich braucht, und das dann sauber umsetzen. Das fängt bei einer modernen, schnellen Firmen-Webseite an und geht bis hin zu individuellen Weblösungen, die zum Beispiel bestimmte Prozesse im Unternehmen vereinfachen. Egal ob regionaler Handwerksbetrieb, Dienstleister oder Industrieunternehmen, wenn jemand eine Webseite oder Weblösung sucht, die einfach reibungslos funktioniert und mit dem Unternehmen mitwächst, dann ist er bei uns an der richtigen Adresse.
Frage 4: Bei proton.systems haben Kund:innen bewusst direkten Kontakt mit den Entwickler:innen ohne viele Zwischenstationen. Warum ist dir diese Art der Zusammenarbeit wichtig und was verändert sie im Ergebnis?
Antwort 4:
Das ist eigentlich wie beim Spiel ‚Stille Post‘: Wenn eine Information über drei Ecken geht, kommt am Ende oft etwas anderes an. Wenn unsere Kunden aber direkt mit uns Entwicklern sprechen, geht nichts verloren. Wir verstehen sofort, was das Unternehmen wirklich braucht, und können auch direkt sagen, wie man das am besten umsetzt. Das spart dem Kunden enorm viel Zeit und Nerven. Und am Ende bekommt er genau die Webseite oder Weblösung, die er sich vorgestellt hat: ganz ohne Missverständnisse.
Frage 5: Von Unternehmenswebsites bis hin zu komplexen Webanwendungen und Automatisierungen ist euer Tätigkeitsfeld breit. Was macht für dich ein gutes digitales Produkt aus?
Antwort 5:
Ein gutes digitales Produkt muss vor allem eines sein: extrem einfach zu bedienen. Egal wie komplex die Technik im Hintergrund einer Weblösung ist, für den Nutzer muss alles logisch und kinderleicht sein. Außerdem legen wir großen Wert auf ein zeitloses Design. Wir jagen keinen kurzfristigen Trends hinterher, sondern bauen Webseiten, die langfristig gut aussehen. Und ganz wichtig für Unternehmen: Wir bauen alles modular. Das heißt, die Webseite ist wie ein gutes Fundament, so flexibel gebaut, dass sie sich jederzeit erweitern lässt, wenn das Unternehmen wächst.
Frage 6: Seit der Gründung von proton.systems habt ihr mehr als 100 Projekte umgesetzt. Welche Meilensteine waren für dich besonders prägend und worauf bist du heute am meisten stolz?
Antwort 6:
Ein großer Meilenstein war für mich definitiv, als wir angefangen haben, wirklich große und komplexe Weblösungen für bekannte Industrieunternehmen und Bildungseinrichtungen hier aus der Region umzusetzen. Besonders prägend sind für mich dabei immer die Projekte, bei denen andere vorher an ihre Grenzen gestoßen sind. Wenn wir eine Lösung bauen, die andere nicht umsetzen konnten, und dann am Ende dieses ehrliche, positive Feedback vom Kunden bekommen, das ist ein tolles Gefühl. Am meisten stolz bin ich heute aber auf unser Team. Ich habe das große Glück, mit guten Bekannten und Freunden zusammenzuarbeiten, auf die man sich zu 100 Prozent verlassen kann. Dass wir als kleine, sehr familiäre Truppe so große, anspruchsvolle Projekte stemmen und dabei immer unseren Qualitätsanspruch halten, ist für mich der allergrößte Erfolg.
Frage 7: Webentwicklung verändert sich aktuell stark durch KI und Automatisierung. Wo siehst du proton.systems in den nächsten Jahren und wie glaubst du, wird sich eure Arbeit dadurch verändern?
Antwort 7:
Für mich ist KI in erster Linie ein Werkzeug, das uns dabei unterstützt, unseren Job noch besser zu machen. Die Webentwicklung wird sich sicher verändern, aber der Kern bleibt gleich: Wir müssen die Probleme unserer Kunden verstehen und dafür die richtige technische Lösung bauen. KI hilft uns dabei massiv. Wir haben dadurch den Kopf frei für das Wesentliche. Ich sehe proton.systems in den nächsten Jahren genau dort: Wir werden Automatisierung und KI als smarte Helfer einsetzen, um noch tiefere, komplexere Probleme anzupacken und unseren Kunden noch hochwertigere Weblösungen zu liefern.
Frage 8: Fünf Worte die dich beschreiben
Antwort 8:
- Familienvater
- Macher
- Optimist
- Gesellig
- Teamplayer
Foto: Nina Bröll





